Macbeth

von William Shakespeare
Deutsch von Thomas Brasch

Premiere am 28. September 2013 im Grillo-Theater

Inszenierung
Wolfgang Engel  
Bühne
Andreas Jander  
Kostüme
Zwinki Jeannée  
Musik
Tobias Schütte  
Dramaturgie
Marc-Oliver Krampe  
Duncan, König von Schottland
Jens Ochlast
Jan Pröhl  
Malcolm, sein Sohn
David Simon  
Macbeth, schottischer General
Jens Winterstein  
Lady Macbeth, seine Frau
Silvia Weiskopf  
Banquo, schottischer General
Tom Gerber  
Fleance, sein Sohn
Tobias Roth  
Macduff, Than von Fife
Jens Ochlast
Jan Pröhl  
Lady Macduff, seine Frau
Ines Krug  
Macduffs Sohn
Tobias Roth  
Lennox, schottischer Than
Thiemo Schwarz  
Kammerfrau der Lady Macbeth
Anne Schirmacher  
Ein Pförtner
David Simon  
Bote
Tom Gerber  
Erste Hexe
Ines Krug  
Zweite Hexe
Anne Schirmacher  
Dritte Hexe
Silvia Weiskopf  
Vierte Hexe (am Cello)
Elisabeth Fügemann  
Soldaten, Diener, Boten, Mörder
Josua Becker
Nico Kambeck
Stefan Massmann  

Die schottischen Feldherren Macbeth und Banquo kehren siegreich aus der Schlacht zurück. Drei Hexen prophezeien ihnen, Macbeth werde König, Banquo Stammvater eines Königsgeschlechts und setzen ihnen den Stachel des Ehrgeizes in den Kopf. Angetrieben von dunklen Wünschen, nagender Gier und seiner machthungrigen Lady tötet Macbeth daraufhin den schlafenden König, um selbst den schottischen Thron zu besteigen. Aber der Mord an König Duncan setzt für Macbeth einen blutigen Reigen von weiteren Morden, verstörenden Geistererscheinungen, peinigenden Gewissensqualen und allumfassendem Misstrauen in Gang. Und es gibt kein Zurück, jetzt gilt es, seinen Machtanspruch auf Teufel komm raus zu untermauern; rücksichtslos prescht er immer weiter vor – bis schließlich die Engländer ein Heer gegen den schottischen Usurpator entsenden. Während Lady Macbeth, die anfangs noch ohne Skrupel war, mit Grausen begreift, dass sie ihre Hände nicht mehr reinwaschen kann vom Blut und zusehends dem Wahnsinn verfällt, geht Macbeth seinen Weg zwanghaft immer weiter. Er entfremdet sich mehr und mehr von sich selbst und zieht in die alles entscheidende Schlacht …

Hexen, Geister, Mord und wandelnde Wälder: Shakespeares 1606 in London uraufgeführtes Stück gilt als eine seiner schaurigsten Tragödien. Goethe befand es als Shakespeares “bestes Theaterstück”. Entstanden in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche religiöser, politischer und ökonomischer Natur, zeigt “Macbeth” die alptraumhaften Folgen von skrupellosem Ehrgeiz und maßlosem Machtstreben, die Mechanismen von Zerstörung und Selbstzerstörung in einer Welt, in der die Mächtigen zur Durchsetzung ihrer Ziele selbst vor Mord nicht zurückschrecken – solange es dem Ruf nicht schadet.

Mit freundlicher Unterstützung der NATIONAL-BANK AG.

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