Großes Orchester mit betörender Klangkraft

„Essen-Jazz-Orchestra“ am 30. April wieder in der Casa des Schauspiel Essen

Essen. Lange galten sie als die Elefanten unter den Jazz-Besetzungen, denn unter einem Dutzend Instrumentalisten kommt keine Big Band aus. Und auch das Image dieser Orchester war in den vergangenen Jahrzehnten eher durchwachsen: Da war die Rede von „Opa-Musik“ und „Schnee von gestern“. Nachdem allerdings Robbie Williams seine Frank-Sinatra-Hommage „Swing When You′re Winning“ herausgebracht hatte und Roger Cicero mit seinem Hitalbum „Männersachen“ große Erfolge feiern konnte, wendete sich das Blatt: Auch eine neue Generation von Musikern entdeckte die Klangkraft solcher Formationen für sich und experimentierte nach Lust und Laune in großer Besetzung.

Im Ruhrgebiet hat sich für Freunde des satten Big-Band-Sounds das „Essen-Jazz-Orchestra“ mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt. Die Truppe, die aus Absolventen der Essener Folkwang Universität der Künste und Musikern der freien Jazz-Szene Essens besteht, präsentiert bei ihren Konzerten vorrangig Stücke, die von einigen Ensemblemitgliedern selbst komponiert wurden. Welche aktuellen Neukompositionen das „Essen-Jazz-Orchestra“ unter der Leitung von Tobias Schütte bei seinem nächsten Auftritt am Sonntag, dem 30. April ab 19 Uhr in die Casa des Schauspiel Essen spielen wird, steht derzeit noch nicht fest, aber das ist sicher: Es gibt wieder reichlich Futter für die Ohren.

Es spielen: Roman Sieweke, Felix Fritsche (Altsax), Veit Lange, Natalie Hausmann (Tenorsax), Florian Walter (Baritonsax), Tobias Wember, Raphael Klemm, Peter Schwatlo, Gerd Jentzsch (Posaunen), John-Dennis Renken, Jakob Helling, Stephan Struck, Sinje Schnittker, Martin Berner (Trompeten), Hermann Heidenreich (Drums), Andreas Wahl (Gitarre), Alex Morsey (Bass), Hajo Wiesemann (Klavier).

Eintritt: 8,00 Euro
Kartenvorverkauf: TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen, Tel.: 0201/81 22-200, oder unter tickets@theater-essen.de

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