Zu Gast im Café Central

Stranger in the Night

Jacques Brel trifft auf New York und träumt von Berlin
Songs & Chansons mit René Roseburg und Robert Bonsmann, Klavier

Ob Musical-Evergreen, herzzerreißender Chanson oder satirisches Lied – mit seinem Programm „Stranger in the Night“ lässt Bariton René Roseburg keine Wünsche offen. Am Sonntag, dem 23. Oktober unternimmt Roseburg gemeinsam mit seinem Pianisten Robert Bonsmann ab 19 Uhr im Café Central des Essener Grillo-Theaters erneut einen musikalischen Streifzug, der die beiden Künstler zunächst auf den Spuren von Kurt Weill und Bertolt Brecht in den dunklen Berliner Hinterhöfen wandeln lässt. Mit der „Moritat von Mackie Messer“ und dem „Kanonen Song“ erweisen sie der „Dreigroschenoper“ ihre Reverenz. Anschließend setzen sie ihre Reise auf der anderen Seite des großen Teichs in New York fort: Hits wie Cole Porters „Love For Sale“ und „It’s Alright With Me“, „As Time Goes By“ von Herman Hupfeld oder Bert Kaempferts „Strangers in the Night“ beschwören die einmalige Atmosphäre des Big Apple.
Zurück in Europa ist die nächste Station Wien. Hier wurde der unvergleichliche Komponist, Sänger und Dichter Georg Kreisler geboren, vor dessen virtuosen Spottliedern nichts und niemand sicher war. Als Hommage an den 2011 verstorbenen „Weltdurchschauer“ (DIE ZEIT) bringen Roseburg und Bonsmann u. a. seinen „Opernboogie“ und das „Bidla Buh“ zu Gehör.
Zum Abschluss geht’s dann nach Paris. Sehnsuchtsvolle Melodien wie „Ne me quitte pas“ und „Les Prénoms de Paris“ sind untrennbar mit einem Namen verbunden: Jacques Brel. Auch wenn Brel selbst geborener Belgier war, machten ihn seine in französischer Sprache gesungenen Lieder zu einem der wichtigsten Repräsentanten des französischen Chansons. Bei Roseburg und Bonsmann sind auch diese weltberühmten Titel bestens aufgehoben.

 

Titelfoto und Bilderstrecke: Peter Gwiazda

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