Gastspiel im Rahmen der Buchmesse RUHR

Memed mein Falke

nach dem gleichnamigen Buch von Yaşar Kemal
für die Bühne bearbeitet von Hans Zimmer
Für Kinder ab 7 Jahren
Eine Aufführung des Klecks-Theater Hannover

„Memed mein Falke“ von Yaşar Kemal, das musst du lesen!“ So sprach eindringlich der Kellner Memed zu seinem späten Gast. Das ist lange her. Viele Jahre danach im Rahmen der deutsch-türkischen Kültürtage 2013 in Hannover trugen der Rat und die Lektüre Frucht. Der Autor Hans Zimmer dramatisierte den Roman für eine Inszenierung des Klecks-Theaters Hannover in der Regie von Harald Schandry.

Als Bauernsohn ein Leibeigener erleidet Memed großes Unrecht. Er lehnt sich dagegen auf. Als aber Abdi Aga, der Grundherr über fünf Dörfer das Mädchen, das Memed liebt, einem anderen geben will, wird er zu dessen Todfeind!
Dabei kämpft Memed nicht nur für sich, sondern hilft auch das Land aufzuteilen und so die Lebensumstände der Bauern im Osten der Türkei zu verändern. Und weil es einen gibt, der sich das traut, fassen auch die Menschen hier am Fuße des Taurusgebirges Mut: Memed ist ihr Falke!

In der Türkei ist das Buch „Memed mein Falke“ berühmt und ein Lieblingsbuch so manchen türkischen Lesers. Das Buch wird öffentlich vorgetragen und Memed wird in Liedern besungen. Aber er ist keine historische Heldengestalt, sondern die lebendige Erfindung des berühmten kurdisch-türkischen Schriftstellers Yaşar Kemal (geb. am 6. Oktober 1923, gest. am 28. Februar 2015 in Istanbul).

In Zusammenarbeit mit der 11. Deutsch-Türkischen Buchmesse Ruhr 2016 zeigt das Klecks-Theater aus Hannover im Essener Grillo-Theater die spannende und anrührende Geschichte von Memed, der zum Räuber wird und zum Rächer in dieser eigens entwickelten Fassung. Auch an den Kellner, der den Autor auf die Spur von „Memed mein Falke“ gebracht hat, wird im Stück erinnert!

Eine Schauspielerin, zwei Schauspieler und ein Musiker erzählen und spielen 90 Minuten lang für ein deutsches und ein türkisches Publikum ab 7 Jahren.

Inszenierung: Harald Schandry
Mit: Mark Eichenseher, Laetitia Mazzotti, Christoph Linder, Julian Simon

 

Titelfoto: Joachim Giesel

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