Ein König zu viel

Theaterstreit für Kinder ab 4 Jahren
von Gertrud Pigor mit Musik von Jan-Willem Fritsch

Wiederaufnahme in der Spielzeit 2016/2017 am 16. Oktober 2016 in der Box

Inszenierung
Christian Tombeil  
Bühne und Kostüme
Carla Friedrich  
Musikalische Einstudierung
Hajo Wiesemann  
Kämpfe
Klaus Figge  
Dramaturgie
Vera Ring  
König Fritz
Stephanie Schönfeld  
König Karl
Silvia Weiskopf  

König Fritz hat sich für seinen Ehrentag etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine Fahrt mit seinem höchstpersönlichen goldenen Heißluftballon. Vor aller Augen steigt er in den Himmel und gleitet majestätisch dahin. Aber was ist das? Ein zweiter Heißluftballon taucht am Himmel auf, und – auch das noch! – er kreuzt seinen Weg! Oje, das sieht nicht gut aus. Ein lautes „Platsch!“ und beide Ballonfahrer stürzen ins Meer. Jetzt ist nicht nur der Ehrentag ins Wasser gefallen, König Fritz strandet auch noch mit dem anderen auf einer einsamen Insel. Doch damit nicht genug: Der freche Kerl behauptet sogar, ER sei der wahre König! König Karl, so nennt er sich. Jetzt ist guter Rat teuer. Beide sehen aus wie ein König. Beide sprechen wie ein König. Aber für Fritz und Karl steht eindeutig fest: „Hier ist ein König zu viel!“
Da es aber niemanden auf der Insel gibt, dem sie befehlen könnten eine Entscheidung zu treffen, müssen sich die beiden selbst etwas einfallen lassen. Ein Wettkampf! Dumm nur, dass in jeder Disziplin ein Unentschieden herauskommt. Fritz und Karl sind sich einig: So lässt sich die Situation nicht lösen. Eine Runde Boxen soll schließlich entscheiden, wer der wahre König ist. Dass dabei Fritz durch einen gut platzierten Haken k.o. geht und sein Gedächtnis verliert, scheint endgültig die Lösung zu bringen – wenn nicht gleich darauf auch Karls Erinnerungen futsch wären. Plötzlich stehen sich beide als Kronenlose gegenüber und stellen dabei fest, dass sie sich eigentlich ganz schön sympathisch finden …

Die Autorin Gertrud Pigor hat einen gewitzten Theaterstreit für Kinder ab 4 Jahren geschrieben, in dem es um die Frage geht, wer der Bestimmer ist und ob man einen solchen überhaupt braucht. Nach „Die Zweite Prinzessin“ in der Spielzeit 2010/2011 und ­„Anton, das Mäusemusical“ ist „Ein König zu viel“ ihr drittes Stück im Spielplan des Schauspiel Essen, mit dem sie die kleinen ­Zuschauer erneut begeistern wird.

 

Titelfoto und Bilderstrecke: Matthias Stutte

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