Uraufführung
Balls - Fußball ist unser Leben!
Ein Abend über das, was uns verbindet
Ein Projekt von Marc-Oliver Krampe
Gefördert durch die DFB-Kulturstiftung
Wiederaufnahme in der Casa
21. Oktober 2011, 19:00 Uhr
- Konzept und Inszenierung
- Marc-Oliver Krampe
- Bühne
- Elena Ortega
Lisa Marie Rohde - Kostüme
- Asima Amriko
Christina Hillinger - Musikalische Leitung
- Felix Reisel
- Videografie
- Nadine Heinze
Marc Dietschreit - Regieassistenz
- Susanne Nowack
- Ausstattungsassistenz
- Anne Koltermann
- Lisa Jopt
Floriane Kleinpaß
Jan Birkemeyer
Dennis Heisterkamp
Torsten Knippertz
Marvin Sablonsky
Roland Sauskat
Anni Silber
Rike Silber
Eines dürfte klar sein: In Zeiten nahezu grenzenloser Flexibilität und Mobilität können immer weniger Menschen ihre Heimat noch räumlich verorten. Heimatgefühl entsteht heute unter anderem, wenn nicht in erster Linie, durch Gemeinschaft, durch Rituale. Und was bietet – gerade im Ruhrgebiet – ein größeres Gemeinschaftserlebnis als der Fußball? Auf der anderen Seite kommt in diese Fußball-Gemeinschaft nicht jeder hinein: Ursprünglich eine rein heterosexuell-männliche Veranstaltung, öffnet sich dieser Sport zwar zunehmend auch anderen Bevölkerungsgruppen. Mädchenfußballschulen und die Frauenfußball- WM 2011 sind ruhmreiche Beispiele dafür. Und auch der weibliche Fan beschränkt sich längst nicht mehr darauf, zur Live-Übertragung die Schnittchen im heimischen Wohnzimmer zu servieren. Aber wie steht es z. B. mit Fußball und Homosexualität? Was hat der Volkssport Nr. 1 mit Sex und Gender zu tun?
“Balls” ist ein Projekt über das so häufig beschworene Gemeinschaftserlebnis, die Integrationskraft, den organisierten Zusammenhalt, und die identitätsstiftende Bedeutung, aber auch das Ausschließende des Fußballs. Gemeinsam mit Spielern und Fans aus dem Ruhrgebiet entdeckt das Schauspiel Essen den Fußball als nicht ganz unkomplizierte Heimat und stellt die Frage, wie dieses faszinierende Spiel, das zugleich verbindet und ausgrenzt, uns allen im Ruhrgebiet ein Heimatgefühl geben kann.
“Balls” ist der erste Teil der Reihe “Heimat – gemeinsam einsam”, die in loser Folge den Heimatfaktor an der Ruhr künstlerisch untersucht.
In Kooperation mit Rot-Weiss Essen und dem AWO Fan-Projekt Essen sowie mit freundlicher Unterstützung der Privatbrauerei Jacob Stauder
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