TUP legt für 2010/2011 positiven Jahresabschluss vor

Geschäftsführung verfolgt restriktive Ausgabenpolitik, um alle Sparten zu erhalten

Essen. Die Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) hat in der zurückliegenden Spielzeit 2010/2011 sehr sparsam gewirtschaftet. Zu diesem Ergebnis kommt der Wirtschaftsprüfungs­bericht der Märkischen Revision, der am Donnerstag, dem 26. Januar dem Aufsichtsrat der TUP vorgestellt wurde. Demnach konnte die TUP bereits im zweiten Jahr in Folge das von der Stadt Essen zur Verfügung gestellte Budget, das für die zurückliegende Saison auf 42,8 Mio. Euro reduziert worden war, unterschreiten und somit ihr Eigenkapital in zwei Spielzeiten auf rund 3 Mio. Euro erhöhen. “Über dieses Ergebnis freuen wir uns natürlich sehr”, sagte TUP-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Schippmann, “denn nur so wird es möglich, die Finanzierung der TUP unter den Sparvorgaben, die für die Spielzeit 2011/2012 eine weitere Herabsetzung des Budgets um 1,1 Mio. Euro vorsehen, und bei hoffentlich moderaten Tarifsteigerungen zu gewährleisten.” Die Wirtschaftsprüfer attestieren der TUP-Geschäftsführung “eine restriktive Ausgabenpolitik”, bei der weitere Einsparungspotentiale identifiziert und konsequent umgesetzt würden. Dabei werde das Ziel, den Betrieb der TUP auf dem Niveau des beschlossenen Budgets bei Beibehaltung aller Sparten zu führen, verfolgt.
Auch Kulturdezernent Andreas Bomheuer zeigte sich sehr zufrieden und er unterstrich, dass trotz der Einhaltung der Sparvorgaben hinsichtlich der Personal- und Sachkostenreduzierung “die hervorragende künstlerische Qualität in allen Sparten erhalten werden konnte”. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Hans Aring verwies zudem auf äußerst zufrieden stellende Zuschauerzahlen: “In der Spielzeit 2010/2011 kamen knapp 360.000 Besucher, was einer Platzauslastung von 79 % entspricht. Insbesondere die vielen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche waren regelmäßig ausverkauft.”

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