Flucht und Vertreibung bei Goethe

Vortrag von Prof. Dr. Volkmar Hansen (ehemaliger Direktor des Goethe-Museums Düsseldorf)
Veranstalter: Goethe-Gesellschaft Essen e.V.

1792, mit der Kriegserklärung Frankreichs, beginnen 23 Jahre europäischer Abwehr von Revolution und Napoleon. Die Kriegserlebnisse am Rhein, an denen Goethe aktiv beteiligt ist, schildert er dreißig Jahre später autobiographisch in der Campagne in Frankreich und der Belagerung von Mainz, jedoch unmittelbar, in patriotischer Absicht, fließen seine Erfahrungen in den Erzählzyklus Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten, spiegelnd den Winter 1792/93, und die bürgerliche Idylle Hermann und Dorothea, spiegelnd den August 1796, ein. Um nicht zu einem Unglücksboten zu werden, gibt er seine Rolle als politischer Intellektueller danach bis zur Befreiung 1814 auf.

Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Essen e.V. am Schauspiel Essen

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