Im Rahmen der Ausstellung “1914 – Mitten in Europa”

Matinee zu "Eine Jugend in Deutschland" (UA)

Krieg und Heimkehr 1914/2014
Ein Projekt von Moritz Peters und Carola Hannusch nach Ernst Toller
Mit Dramaturgin Carola Hannusch, Regisseur Moritz Peters und seinem künstlerischen Team sowie Mitgliedern des Schauspiel-Ensembles

Die nächste Matinee des Schauspiel Essen findet in ungewöhnlichem Ambiente statt: In Kooperation mit dem Ruhr Museum stellen am Sonntag, dem 12. Oktober ab 11:45 Uhr in den Räumen der Ausstellung “1914 – Mitten in Europa” auf dem Gelände des UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal C [Kokerei], Mischanlage [C70], Dramaturgin Carola Hannusch und Regisseur Moritz Peters sowie die Ensemblemitglieder Stefan Diekmann, Silvia Weiskopf und Jens Winterstein die derzeit entstehende Uraufführungsinszenierung “Eine Jugend in Deutschland – Krieg und Heimkehr 1914/2014” vor. Ausgehend von Ernst Tollers 1933 verfasster Autobiografie beschäftigt sich dieses ungewöhnliche Theaterprojekt mit der Frage nach der Notwendigkeit kriegerischer Einsätze, aber auch damit, wie Soldaten mit ihren traumatischen Kriegserfahrungen nach ihrer Rückkehr in die Heimat umgehen bzw. weiterleben können. Damals wie heute versuchen Kriegsheimkehrer den Wiedereinstieg in ihren Alltag, stellen die Frage nach Sinn und Nutzen ihres Einsatzes und hoffen auf eine Verarbeitung ihrer Erlebnisse. Die Uraufführung ist am Samstag, dem 18. Oktober ab 19:30 Uhr im Grillo-Theater.
Der Eintritt bei der Matinee ist frei.

Matineebesucher können entweder selbst per Bahn (S-Bahnlinie 2: Bahnhof “Zollverein Nord”; Straßenbahn 107: Haltestelle “Zollverein”) oder mit dem PKW (Adresse: Arendahls Wiese, 45141 Essen; Parkplatz C direkt an der Kokerei) anreisen. Oder sie nutzen den kostenfreien Shuttle-Bus, der am Sonntagmorgen um 11:15 Uhr ab dem Grillo-Theater direkt zur Mischanlage fährt. Unmittelbar im Anschluss an die Matinee fährt dieser Bus zum Grillo-Theater zurück.

Die Matinee findet im Rahmen des Symposiums “‘Schönheit gibt es nur im Kampf‘ / Ein Jahrhundert ästhetischer Gewaltprogramme (1914-2014)” statt: Am 11. und 12. Oktober beleuchten Historiker, Literaturwissenschaftler, Musiker, Theaterschaffende und Kulturwissenschaftler die Rolle, die Kunst, Design, Literatur und Musik zwischen 1914 und 2014 zur Rechtfertigung und Akzeptanz von Gewaltausübung im Sinne der Durchsetzung der großen Ideologien und Utopien des 20. Jahrhunderts eingenommen haben.

Mehr Infos unter www.zollverein.de und www.1914-ausstellung.de

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